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Blogger-Interview + Rezept (mit Nährwertangaben!)

Linda bloggt seit kurzem auf Einmal Nachschlag, bitte, hat aber schon eine ansehnliche Followergemeinde um sich geschart. Was ist ihr Erfolgsrezept und welche Kochrezepte postet sie überhaupt? Die Antworten und vieles mehr verrät Linda im blogg.de-Interview:

blogg.de: „Liebe Linda, Dein Blog ist noch jung. Wie bist Du auf die Idee gekommen zu bloggen? Du könntest Deine kulinarischen Kreationen ja genauso gut hinter verschlossener Küchentür genießen.“

Linda: „Genau genommen verdanke ich Einmal Nachschlag, bitte meinen lieben Freunden, die mich des Öfteren nach Rezepten gefragt haben. Nachdem sie im Internet vergeblich nach Inspirationen gesucht hatten, waren sie immer unglaublich begeistert, wie gut meine Rezeptvorschläge zu Ihnen passten und animierten mich dazu meine Leidenschaft fürs Kochen mit der Öffentlichkeit zu teilen und andere von meinem kreativen Konzept der Rezeptauswahl profitieren zu lassen.

Da ich schon immer Spaß am Fotografieren meiner Speisen und Teilen meiner Rezeptideen hatte, war dann relativ rasch klar, dass ich das Projekt Food-Blog starten werde. Dennoch hätte ich nie geglaubt, dass Einmal Nachschlag, bitte trotz der großen Konkurrenz so schnell dermaßen erfolgreich wird und die Fangemeinde so rasch wächst. Es macht mich außerordentlich stolz, dass es meine Rezepte sind, die Menschen dazu bringen, sich das erste Mal selbst an den Herd zu stellen oder etwas vollkommen Neues auszuprobieren.“

blogg.de: „Foodblogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Was macht Deinen Blog einzigartig?“

Linda: Ich glaube, dass niemand einfach nur irgendein beliebiges Rezept sucht, wenn er oder sie das Internet nach Ideen für die nächste leckere Mahlzeit durchforstet. Wahrscheinlich ist es den meisten ziemlich egal, ob das Essen von einem Blogger als Mittags- oder Abendessen deklariert wurde. Das Rezept soll einfach zu uns passen! Und genau da setzt mein Konzept an.
Herkömmliche Methoden der Einordnung werden abgeschafft und durch Kategorien ersetzt, die verschiedene Lebensstile beschreiben: Blutige Anfänger & Küchenchefs von Morgen, Fleischliebhaber & Vegetarier, Naschkatzen & Sportskanonen sowie Weltenbummler & Vitaminallergiker. In den Vordergrund rücken daher das Budget, bisherige Kocherfahrung und Essvorlieben.
Jemand, der kaum Zeit aber vielleicht etwas mehr Geld zur Verfügung hat, wird so sicherlich in der Kategorie Workaholics fündig, während die Pleitegeier unter den Lesern Rezepte für besonders günstige Gerichte finden. Wer für seine ganze Familie kochen möchte oder viele Freunde erwartet, sollte sich in der Kategorie Familienmanager umschauen und jemand der Wert darauf legt, dass er das Essen einfrieren kann, ist in der Kategorie Eiszeitmenschen hervorragend aufgehoben.
Jeder Einzelne konnte sich bis jetzt in einer der Kategorien wiederfinden, sodass ich mich zurzeit über unglaublich viel positive Resonanz freuen darf. Um meinen Lesern neben Küchentipps und Nährwertangaben zusätzlich noch einen ganz innovativen Service bieten zu können, gibt es auf einmalnachschlagbitte.com etwas ganz Besonderes: Die QR-Code-Einkaufsliste. Wer keine Zeit oder Lust hat, sich die Zutaten abzuschreiben, kann mit Hilfe einer kostenlosen QR-Code-Scanner-App den Code mit seinem Smartphone einlesen und hat die Einkaufsliste sofort in digitaler Form auf seinem Handy. Bei mir dreht sich alles um Innovationen, ein kreatives Konzept und die Leidenschaft am Kochen.“

blogg.de: „Welcher Kochtyp bist Du?“

Linda: „Ich glaube, dass ich vor allem eine kleine Weltenbummlerin bin, die es liebt neue exotische Kreationen auszuprobieren. Dabei lasse ich mich oft von Gerichten inspirieren, die mich im Urlaub begeistert haben oder schaue mir Handgriffe und Gewürzkombinationen von Einheimischen hab. Dafür muss man nicht immer weit reisen. Im Februar war ich in Osnabrück, wo mir mein inzwischen lieber Freund Joy aus Indien das Geheimnis eines richtig guten Currys verraten hat.

Gerne spiele ich zu Hause dann die Küchenchefin und versuche mich an aufwendigen Gerichten und besonders raffinierten Anrichteweisen sowie Dekorationen. Ehrlich gesagt fühle ich mich dabei selbst manchmal wie eine blutige Anfängerin, wenn es drei, vier Versuche braucht, bis ein Gericht perfekt gelingt. Am Ende war es aber immer die Mühe wert. Und die Lachanfälle, die ich und meine Freunde bei unseren Kochexperimenten schon hatten möchte ich auf keinen Fall missen.

Als Studentin kann es aber auch schon mal vorkommen, dass die ganzen Zutaten für die Menge an ausgefallenen Rezepten ganz schön ins Geld gehen. Das sind die Momente, wenn meine Pleitegeier Rezepte entstehen und ich aus wenigen Restzutaten unglaublich köstliche Gerichte für Köche und Köchinnen mit kleinem Budget zaubere.“

blogg.de: „Nenne zwei Kochutensilien und zwei Zutaten, ohne die Du in der Küche aufgeschmissen bist!“

Linda: „Damit es im Mund zu einer richtigen Geschmacksexplosion kommt, braucht es vor allen Dingen die richtigen Gewürze. Mein Küchenregal platzt förmlich, so viele kleine Döschen stapeln sich. Am allerliebsten verwende ich Bergoregano, den ich mir in Griechenland auf einem Wochenmarkt gekauft habe. Frisch gepflückt ist dieser sehr viel aromatischer als die herkömmliche Supermarkt-Variante und passt hervorragend zu Tomaten und griechischem Feta.

Die zweite Zutat, auf die ich beim Kochen nie verzichten könnte, ist Zitronengraspulver. Ich liebe den intensiven Geschmack und verfeinere zahlreiche Suppen damit. Auch für mein selbstgebackenes Currybrot ist Zitronengraspulver ein absolutes Muss, da die Aromen perfekt harmonieren und das Pulver kinderleicht in den Teig eingearbeitet werden kann.

Was meine Kochutensilien betrifft, wäre ich in der Küche auf jeden Fall aufgeschmissen, wenn ich meine unzähligen Silikonförmchen nicht hätte. Ich habe sie in sämtlichen Formen und Größen und nutze, sie zum Backen aber auch für Parfait, Eis-, Müsliriegel und Pralinenkreationen.

Da ich am allerliebsten für eine große Runde an Freunden koche, darf auch mein heiß geliebtes Rundblech in XXL-Größe nicht fehlen. Hier drin zaubere ich Spanakopita, Pizza mit Büffelmozzarella oder auch schon mal drei Brathähnchen gleichzeitig, wenn schnell viele hungrige Mäulchen gestopft werden müssen. Es ist einfach eine ganz besondere Stimmung, wenn man in geselliger Runde zusammensitzt, das riesige Blech in die Mitte des Tisches stellt und alle ganz große Augen bekommen, weil ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft.“

Rezept: Spanakopita mit Spinat, Lauch und Feta

ZUTATEN
für ein großes Rundblech
(ca. 12 Personen)

1 Kilogramm Porree | 2 Bund Frühlingszwiebeln | 1 Packung TK-Spinat (ca. 750 Gramm) | 1 Packung Filoteig (z.B. von der Marke Tante Fanny bei real oder Rewe) | 400 Feta | 1 Glas Olivenöl + 3 EL Olivenöl| 5 Eier | Salz | 500 Gramm Naturjoghurt | 8 Fleischtomaten | 2 EL weißen Balsamicoessig | Pfeffer |

ZUBEREITUNG
(ca. 80 Minuten)

1) Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen 2) Den Spinat in der Mikrowelle auftauen. 3) Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. 4) Jede Lauchstange der Länge nach vierteln und dann in kleine Stücke schneiden. 5) Das Wasser aus dem Spinat drücken und mit Frühlingszwiebeln sowie dem Lauch vermengen. Ein Esslöffel Salz dazugeben und einmassieren. 6) Eier verquirlen und zusammen mit dem zerbröselten Feta unter die Masse mischen.

7) Das erste Filoteigblatt in die gefettete Form geben, sodass gut drei bis vier Zentimeter über den Rand der Form hinausragen und die obere Hälfte der Form bedeckt ist. 8) Das Blatt mit Öl beträufeln und zwei handvoll Füllung darauf fallen lassen (nicht festdrücken!). 9) Das zweite Filoblatt so in die Form legen, dass die gegenüberliegende Seite abgedeckt wird und wieder drei bis vier Zentimeter überlappen, mit Öl beträufeln und Füllung darauf verteilen. 10) Im gleichen Verfahren nun die rechte und linke Seite der Form bedecken, und die nächsten vier Blätter um jeweils 45° versetzt zu den ersten vier platzieren, sodass auch eventuelle Freiräume am Rand geschlossen werden. 11) Filoteig, Öl und Füllung weiterschichten bis nur noch ein Blatt übrig ist. Dieses in der Mitte der Form platzieren und die überlappen Ränder nach innen einklappen. 12) Die Pita mit Öl bestreichen und zunächst 22 Minuten auf dem Ofenboden, dann 22 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

13) Tomaten waschen, Strunk entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Balsamicoessig, zwei Esslöffeln Olivenöl sowie Salz, Pfeffer und einer Prise Bergoregano abschmecken. 14) Spanakopita mit Tomatensalat und Naturjoghurt servieren.

Nährwerte pro Pitastück: 446 Kalorien | 29,4 Gramm Fett | 18,6 Gramm Kohlenhydrate | 25,9 Gramm Eiweiß

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