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Blogger-Interview + Rezept: Griechischer Hackbraten mit Schafskäse und Gemüsereis

Bloggerin Yasmin, „Die Rabenmutti„, erzählt im blogg.de-Interview über ihre Erfahrungen mit einer Low-Carb-Ernährung und verrät, was die Diät mit ihrem Blog zu tun hat.

blogg.de: „Liebe Yasmin, in der Rezept-Kategorie Deines Blogs dierabenmutti.de liegt der Fokus auf Low-Carb und Süßspeisen. Was versprichst Du Dir von einer Ernährung mit wenigen Kohlehydraten? Welche Lebensmittel stehen demnach auf der ‚Schwarzen Liste‘ und wie schwer fällt es Dir, darauf zu verzichten?“

Yasmin:
„Das hängt damit zusammen, wie der Blog entstanden ist, womit ich auch direkt auf die letzte Frage vorgreifen muss: Meine ersten Beiträgen drehten sich um die Low-Carb Ernährung. Ich habe das Buch ‚Das Speck-weg-Programm‘ gelesen und wollte darauf basierend eine Ernährungsumstellung machen, um überflüssige Kilos zu verlieren. Ich wog um die 87 kg auf 1,64m und war damit defintiv übergewichtig und habe Krankheiten riskiert. Damit sollte Schluss sein, also habe ich mir das Buch auf ihre Empfehlung hin besorgt.

Um meine Fortschritte festzuhalten, aber auch als eine Art Überwachungswerkzeug, habe ich dann den Blog Die Rabenmutti erschaffen. Mir war klar, dass neben dem Essen auch alle weiteren Themen die mein Leben berühren einfließen sollten. Dennoch war Food das Ausschlaggebende, um den Blog zu gründen. Mir fiel es unheimlich schwer, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Zwar aß ich immer bis ich satt war und es waren auch einige Leckereien wie Thunfischbodenpizza dabei, dennoch war ich sehr gereizt. Mir fehlten die Kohlehydrate einfach – ich liebe Pasta! Nach fünf Wochen Low-Carb nahm ich kein Gramm ab, weswegen ich die Ernährungsweise verworfen habe. Da ich aber auch nicht zugenommen habe, habe ich Low-Carb vor allem am Abend beibehalten. Satt essen, ohne zuzunehmen, das hat was! ;)“

blogg.de: „Dürfen wir darauf schließen, dass Du zwar figurbewusst aber eine Naschkatze bist, wenn Dein zweites Augenmerk den Süßspeisen gilt? Wie vereinbarst Du den Hang zum Süßen mit Deiner Low-Carb-Ernährung?“

Yasmin:
„Seit ich Low-Carb gemacht habe, vertrage ich keinen Industriezucker mehr. Mir wird richtig schlecht, wenn ich diesen in größeren Mengen zu mir nehme. Vorteilhaft für die Figur, nur naschen ist nicht drin. Daher bereite ich meine Süßspeisen meist nach dem Low-Carb-Prinzip zu und nutze so gut wie keinen weißen Zucker mehr. Solange man sich an die Vorgaben hält, ist Süßes auch in einer Low-Carb-Ernährung kein Problem – man muss die Süßspeisen einfach nur neu für sich definieren. 😉 Da ich mittlerweile keine reine Low-Carb-Ernährung mehr mache, sondern auf ein anderes, sehr viel effektiveres Abnehmprinzip umgestiegen bin, sind ein paar Ausrutscher in Form eines Double-Choc-Kuchens auch kein Problem mehr für mich.“

blogg.de: „Was hat es mit Deinen Kochevents auf sich? Erklär‘ mal!“

Yasmin: „Zusammen mit Sina vom Giftigeblonde-Blog haben wir ein Event zum Thema ‚Günstig und lecker kochen‘ gestartet. Nach den Feiertagen sah es in unserem Geldbeutel recht mau aus. Daher haben wir uns entschieden, zu versuchen, möglichst günstig, aber dennoch gesund und ohne Geschmacksverstärker und Tütchen zu kochen (wobei ‚gesund‘ und ‚Tütchen‘ sich ohnehin ausschließen). Damit wir möglichst viele Rezepte zusammen bekommen, haben wir beschlossen, das Event auszurufen und Blogger zum Mitmachen zu animieren. Knapp 20 Blogger haben sich zusammengefunden und dabei rund 100 Rezepte entwickelt, die sich überwiegend zwischen 1 und 2 Euro pro Person bewegen – einige sind sogar unter einem Euro. Gerade für Großfamilien ist diese Sammlung ein Paradies! Sobald ich Zeit finde, wollte ich die Rezepte auch gern alle sammeln und als kleines eBook zum Download anbieten. Dann kann sich das jeder auf seinem PC abspeichern und muss sich nicht wild durch alle Blogs klicken. So ein Event macht sehr viel Spaß, vernetzt die Blogger untereinander und man stößt auf Blogs, die man vielleicht sonst nicht kennengelernt hätte. Man erzeugt gegenseitige Aufmerksamkeit für die Blogs und hat damit auch eine Win-Win-Situation in puncto Reichweite und Leser. :-)“

blogg.de: „Warum hast Du das Thema Food mit in Deinen Blog aufgenommen? Er würde schließlich auch ohne diese Kategorie wunderbar funktionieren.“

Yasmin: „Diese Frage wurde eigentlich schon am Anfang geklärt. Dennoch würde ich gern nochmal intensiver darauf eingehen: Ich liebe kochen! Kochen gehört für mich zum Leben dazu. Es gibt nichts Schöneres, als Familie und Freunde an einem Tisch versammelt zu wissen und zusammen mit ihnen leckere Speisen zu genießen. Da mein Blog mein Leben wiederspiegelt, gehört die Food-Kategorie einfach dazu. So einfach ist das.“

Rezept: Griechischer Hackbraten mit Schafskäse und Gemüsereis

ZUTATEN
für 4 Personen

500g Hackfleisch
200g Schafskäse/Ziegenkäse/Feta
2 Eier
Paniermehl
200g Reis
1 Dose (groß) Erbsen und Mörchen (oder TK, die war halt noch da)
Tomatenmark
Ein Zweig Rosmarin
Thymian
Salz und Pfeffer
Paprikapulver
Rapsöl

ZUBEREITUG

Hackbraten:

Das Hackfleisch mit den 2 Eiern, einem Esslöffel Reis und 2-3 Esslöffel Paniermehl mischen und gut durchkneten. Tomatenmark hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Rosmarin kleinhacken und ebenfalls zu geben. Nun zu einem gleichmäßigen Klops formen und dann eine Kuhle hineindrücken (vorsichtig). Nicht wundern, wenn er ein wenig weicher als normal erscheint. Der Reis wird sich mit Flüssigkeit vollsaugen und er wird schön fest werden. In die Kuhle wird der Fetakäse gebröselt und anschließend mit ein wenig Thymian gewürzt. Nun die Kuhle schließen und auf den Hackbraten eine leichte Schicht Paniermehl geben und mit Rapsöl bestreichen (so wird es knusprig kross). Den Braten nun für rund 1 Stunde in den Ofen schieben (170 Grad).

Gemüsereis:

1-2 Esslöffel Reis in ein wenig Rapsöl in der Pfanne abraten, bis er hellbraun wird, nun den restlichen Reis hinzugeben und mit viel Wasser ablöschen. Den Reis nun mit Tomatenmark, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Einen Deckel auf die Pfanne geben und den Reis unter stetigem Rühren köcheln lassen (ggf. immer wieder Wasser nachschütten). Wenn der Reis gar ist (so, dass das Wasser vollständig aufgezogen ist) nochmals abschmecken. Wenn er gut ist, einfach Erbsen und Möhren hinzugeben und im Reis warm werden lassen.

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